Blog-Archiv

Dienstag, 29. Mai 2012

Bewerbung, Interviews, Papierkrieg


Als nun endlich mein Ziel fest stand, bewarb ich mich bei DFSR per E-Mail Fragebogen. Glücklicherweise trudelte nach 2- 3 Monaten endlich ein Brief ein indem stand, dass mich DFSR gerne nach ein paar Testgesprächen in ihr Auslandsprogramm aufnehmen will. Ich vereinbarte zügig telefonisch einen Termin für mein erstes Interview. Ich war so überglücklich und bald darauf hatte ich auch schon mein erstes Gespräch. Das lief so ab, dass eine freie Mitarbeiterin von DFSR zu mir kam und mir 2 Stunden über alles Mögliche Fragen stellte und somit meine Persönlichkeit, meine Auffassungsgabe und natürlich meine Sprachkenntnisse beurteilte ( da das gesamte Gespräch auf Englisch war). Sie gratulierte mir und sagte ich muss mir keine Gedanken machen, da alles perfekt lief. Wenn ich das andere Interview auch so meistern würde, gäbe es keinen Grund mich nicht endgültig in das Programm aufzunehmen. VERDAMMMT ! Mir wurde in diesem Moment erst richtig bewusst, dass ich den ganzen Spaß nochmal auf Französisch machen durfte. Ab da an war ich alles andere, als die Ruhe in Person. (Dazu muss man vielleicht wissen, dass die französische Sprache und ich nicht gerade die besten Freunde sind :D ). Die erste Erleichterung war, dass das französische Interview per Telefon stattfand und ich mir somit einen kleinen Spicker schreiben konnte (natürlich nur für den Ernstfall ;P ). Auch das Gespräch lief super über die Bühne und bald hatte ich die Bestätigung, dass ich in das Bilinguale Programm aufgenommen wurden bin. Meine Freude machte vor niemandem halt :D. Ich bekam zeitnah alle Unterlagen zugeschickt die ich ausfüllen musste. Mein erster Gedanken: „ Das ist ja jetzt wohl ein schlechter Scherz!“. Ich musste über 50 Seiten ausfüllen, wobei wirklich alles von mir erfasst wurde, was es in geringster weise zu wissen gab. Zusammen mit meiner Mutter kämpfte ich mich Seite für Seite durch (nicht das ihr denkt auf Deutsch, natürlich auf Englisch und Französisch :D! ). Zwischendurch fiel uns dann freundlicher Weise auf, dass man gewisse Dinge mit schwarzem Kuli andere Dinge mit blauem Kuli schreiben musste. Alles nochmal abzuschreiben kostete natürlich nochmal extra Stunden. (Schade wars :D). Zum Schluss schrieb ich meinen Gastelternbrief, mit der Hilfe einer Studentin aus Québec, welche zufälligerweise gerade bei uns an der Schule war. Ich wollte meinen Brief auf Französisch schreiben, da somit die Chance größer ist in eine frz. Gastfamilie zu kommen. Nach doppeltem und dreifachem kontrollieren ging ich endlich zur Post und schickte den überdimensionalen Papierstapel ausgefüllt wieder zurück. Es war geschafft! Jetzt hieß es warten, warten, warten auf das Abflugdatum, die Gastfamilie oder weitere Infos.

2 Kommentare:

  1. „ Das ist ja jetzt wohl ein schlechter Scherz!“ - typischster Betty Ausspruch überhaupt <3

    AntwortenLöschen