Als nun endlich mein Ziel fest stand, bewarb ich mich bei
DFSR per E-Mail Fragebogen. Glücklicherweise trudelte nach 2- 3 Monaten endlich
ein Brief ein indem stand, dass mich DFSR gerne nach ein paar Testgesprächen in
ihr Auslandsprogramm aufnehmen will. Ich vereinbarte zügig telefonisch einen
Termin für mein erstes Interview. Ich war so überglücklich und bald darauf
hatte ich auch schon mein erstes Gespräch. Das lief so ab, dass eine freie
Mitarbeiterin von DFSR zu mir kam und mir 2 Stunden über alles Mögliche Fragen
stellte und somit meine Persönlichkeit, meine Auffassungsgabe und natürlich meine
Sprachkenntnisse beurteilte ( da das gesamte Gespräch auf Englisch war). Sie
gratulierte mir und sagte ich muss mir keine Gedanken machen, da alles perfekt
lief. Wenn ich das andere Interview auch so meistern würde, gäbe es keinen
Grund mich nicht endgültig in das Programm aufzunehmen. VERDAMMMT ! Mir wurde
in diesem Moment erst richtig bewusst, dass ich den ganzen Spaß nochmal auf Französisch
machen durfte. Ab da an war ich alles andere, als die Ruhe in Person. (Dazu
muss man vielleicht wissen, dass die französische Sprache und ich nicht gerade
die besten Freunde sind :D ). Die erste Erleichterung war, dass das französische
Interview per Telefon stattfand und ich mir somit einen kleinen Spicker
schreiben konnte (natürlich nur für den Ernstfall ;P ). Auch das Gespräch lief
super über die Bühne und bald hatte ich die Bestätigung, dass ich in das
Bilinguale Programm aufgenommen wurden bin. Meine Freude machte vor niemandem halt
:D. Ich bekam zeitnah alle Unterlagen zugeschickt die ich ausfüllen musste.
Mein erster Gedanken: „ Das ist ja jetzt wohl ein schlechter Scherz!“. Ich
musste über 50 Seiten ausfüllen, wobei wirklich alles von mir erfasst wurde, was
es in geringster weise zu wissen gab. Zusammen mit meiner Mutter kämpfte ich
mich Seite für Seite durch (nicht das ihr denkt auf Deutsch, natürlich auf
Englisch und Französisch :D! ). Zwischendurch fiel uns dann freundlicher Weise
auf, dass man gewisse Dinge mit schwarzem Kuli andere Dinge mit blauem Kuli
schreiben musste. Alles nochmal abzuschreiben kostete natürlich nochmal extra
Stunden. (Schade wars :D). Zum Schluss
schrieb ich meinen Gastelternbrief, mit der Hilfe einer Studentin aus Québec,
welche zufälligerweise gerade bei uns an der Schule war. Ich wollte meinen
Brief auf Französisch schreiben, da somit die Chance größer ist in eine frz. Gastfamilie
zu kommen. Nach doppeltem und dreifachem kontrollieren ging ich endlich zur
Post und schickte den überdimensionalen Papierstapel ausgefüllt wieder zurück.
Es war geschafft! Jetzt hieß es warten, warten, warten auf das Abflugdatum, die
Gastfamilie oder weitere Infos.
„ Das ist ja jetzt wohl ein schlechter Scherz!“ - typischster Betty Ausspruch überhaupt <3
AntwortenLöschenhaha :D <3
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